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Blut und Blutprodukte

Die Übertragung von HIV über Blut spielt heute in Deutschland keine Rolle mehr...

Um eine Übertragung von HIV bei Bluttransfusionen zu verhindern, werden in der Bundesrepublik seit 1985 alle Blutspenden in Routineverfahren auf HIV untersucht. Dabei besteht allerdings ein (äußerst geringes) Restrisiko wegen der "diagnostischen Lücke". Diese bezeichnet den Zeitraum zwischen der eventuellen Ansteckung des Spenders/der Spenderin und dem Zeitpunkt, zu dem Antikörper oder Virusbestandteile im Blut nachgewiesen werden können. Deshalb werden zusätzlich Blutspender vor der Blutentnahme befragt, ob sie zu einer Gruppe gehören, die stärker von HIV bedroht/betroffen ist.

Menschen mit Hämophilie (Bluter) sind heute nicht mehr durch das für sie lebenswichtige Blutplasmakonzentrat HIV-gefährdet. Durch bestimmte Herstellungsverfahren und durch Tests wird weitestgehend sichergestellt, dass Blutprodukte kein HIV enthalten.



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