Menschen mit HIV haben ein höheres gesundheitliches Risiko beim Drogenkonsum als Nichtinfizierte.
Wer Drogen konsumiert, sollte sich mit seinem Arzt/seiner Ärztin über mögliche Wechselwirkungen mit HIV-Medikamenten und anderen dauerhaft eingenommenen Medikamenten beraten.
Wenn man lange unterwegs ist, genügend Medikamente mitnehmen, um die Einnahmezeitpunkte einigermaßen einhalten zu können.
Klein anfangen: Die sonst (ohne HIV-Medikamente) übliche Drogenmenge zunächst auf maximal ein Viertel reduzieren.
Die Kombination psychoaktiver Substanzen meiden. Das gilt insbesondere für Sustiva (vor allem in den ersten Einnahmewochen): Dieses HIV-Medikament und Drogen können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und psychische Krisen bis hin zu Psychosen und Suizid verursachen.
Drogen und HIV-Medikamente nicht zeitgleich einnehmen: Viele Medikamente, z. B. Viramune und Norvir, beeinflussen die Leber auch noch nach vielen Stunden. Durch eine zeitlich versetzte Einnahme kann man Wechselwirkungen zumindest mindern.