Atripla und Ketamin

Ketamin wird in erster Linie über das Isoenzym CYP-2B6 und in geringerem Maße über CYP-3A und -2C9 abgebaut.

Mit Proteasehemmern (v.a. Norvir® (Ritonavir) und Viracept® (Nelfinavir)) und dem NNRTI Efavirenz kann es daher zu erhöhten Ketamin-Spiegeln kommen, da diese stärkere Inhibitoren von CYP-2B6 sind.

Die Folge sind Atemdepression, Bewusstseinverlust und Halluzinationen. Ketamin sollte daher nur vorsichtig mit Proteasehemmern (im Speziellen Norvir® und Viracept®) und Efavirenz verwendet werden.

Konsument/innen sollten sich der Symptome und Anzeichen einer Ketamin-Toxizität bewusst sein.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!